|
|
FLAIR-FLOW 4 is supported by the European Commission within the 5th Framework Programme under the Quality of Life and Management of Living Resources, Key Action 1. It comprises a network that disseminates food research results to consumer groups, health professionals and the food industry in 24 European countries. |
FFE 560/02/HP 59
Wissenschaftsresultate
zeigen, dass natürlich in Tee, Traubenhaut, Rosmarin und Spinat vorkommende
Antioxidantien den ernährungsphysiologischen Wert von einigen verarbeiteten
Lebensmitteln verbessern können. Antioxidantien spielen eine wichtige Rolle
in Nahrungsmitteln. Pflanzliche Nahrungsmittel, wie z.B. Beeren und andere
Früchte, Kräuter und Gemüse enthalten natürlicherweise eine Vielzahl an Komponenten
mit antioxidativer Aktivität. Bestimmte verarbeitete Lebensmittel können oxidativ
geschädigt werden, wodurch Aroma und Farbe des Lebensmittels nachteilig verändert
werden können und somit das Lebensmittel weniger ansprechend auf den Konsumenten
wirkt. Antioxidantien verbessern die Produktqualität und Lagerstabilität.
Wissenschaftler eines Europäischen Forschungsprojektes evaluierten anhand
von Modellsystemen die antioxidativen Kapazitäten und Funktionen verschiedener
Nahrungsmittelextrakte.
Einige Ergebnisse:
Beispielsweise wurde bei 28 Männern und 42 Frauen die Bioverfügbarkeit
von Carotinoiden und Folat in verschieden verarbeitetem Spinat untersucht.
Der Konsum von Spinat erhöhte die mittlere Plasma-Folat-Konzentration signifikant
und das Ausmass der Spinatverarbeitung schien die Bioverfügbarkeit zu beeinflussen,
denn beta-Carotin war nach der Verarbeitung besser bioverfügbar. Der Verzehr
dieses Gemüses äußerte sich in Veränderungen der Gehalte einiger der antioxidativer
Enzyme in den roten Blutzellen. Projekt Nr.: FAIR-CT95-0158 Projektkoordinator: Prof Brittmarie Sandström
Eine weitere Humaninterventionsstudie untersuchte die Bioverfügbarkeit von
Quercetin aus Apfel- und schwarzem Johannisbeersaft. Bei verschiedenster
Dosierung wurden ca. 0.5% des aufgenommenen Quercetin mit dem Urin ausgeschieden.
Die Quercetinausscheidung mit dem Urin könnte also als Marker der Verfügbarkeit
herangezogen werden. Diese Forschungsergebnisse unterstützen die bestehenden
Theorien über die Schutzwirkung vorwiegend pflanzlicher Ernährungsweisen
gegen u.a. Herzkreislaufkrankheiten und bestimmte Krebsarten, aufgrund der
Antioxidantiengehalte pflanzlicher Lebensmittel.
Research Department of Human Nutrition
The Royal Veterinary and Agricultural University,
Rolighedsvej, 30, DK-1958 Frederiksberg C, DENMARK
Tel: +45-35-28-2491;
Fax: +45-35-28-2483
E-mail: bsa@kvl.dk; URL: www.kvl.dk
O. Univ. Prof. Dr. Werner
Pfannhauser
Institut für Lebensmittelchemie und -technologie
TU Graz
Petersgasse 12/2
A-8010 Graz
Tel.: 0316/873 6471
Fax: 0316/873 6971
e-mail: keg@pfannhauser.at
Internetz: http://www.pfannhauser.at