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FLAIR-FLOW 4 is supported by the European Commission within the 5th Framework Programme under the Quality of Life and Management of Living Resources, Key Action 1. It comprises a network that disseminates food research results to consumer groups, health professionals and the food industry in 24 European countries. |
FFE 561/02/HP 60
Ein neueres Projekt soll
die Abschätzung der Exposition zu einer Reihe chemischer Verbindungen in Nahrungsmittel
erleichtern, einschliesslich Zusatzstoffe, Pestizide und Nährstoffe. Die neue
Technologie könnte bei Aufsichtsbehörden, Industrieunternehmen, Ernährungswissenschaftern
und Forschern zum Einsatz gelangen. Mit dem Ziel den Konsumenten zu schützen,
steigt die Nachfrage nach Sicherheitsgarantien für Lebensmittel. Deshalb ist
es sehr wichtig, dass Risikogutachter und Aufsichtsbehörden Daten und Werkzeuge
zur Verfügung haben, die eine Beurteilung aller Aspekte in Zusammenhang mit
der Sicherheit der Lebensmittelversorgung erlauben, einschliesslich der Exposition
zu z.B. Pestizidrück-ständen, Mikronähstoffen und Mykotoxinen.
Das Projekt 'MonteCarlo' wird aussagekräftige mathematische Modelltechniken
anwenden, um Expositionen zu analysieren und zu bestimmen, um somit eine bessere
Einschätzung des Gesundheitsrisikos (resp. des potentiellen Nutzen im Falle
der Nährstoffaufnahme) zu ermöglichen. Einfacher ausgedrückt, das Verfahren
zur Expositionsabschätzung für eine chemische Substanz in einem Lebensmittel,
z.B. einem Zusatzstoff, besteht darin, die Höhe der Lebensmittelaufnahme mit
der Konzentration der darin enthaltenen Substanz zu multiplizieren. Wenn der
Verzehr der Lebensmittel, die diese Substanz enthalten, in zu geringen Mengen
angegeben wird (under-reporting), dann werden voraussichtlich auch Exposition
und somit das Risiko unterschätzt.
Als erstes soll eine multi-center Studie durchgeführt werden, wobei auf existierende
nationale Daten zurückgegriffen wird. Diese Studie soll für die Schlüsselgrössen
eines stochastischen Modells für die Aufnahme chemischer Verbindungen in Lebensmitteln
den Einfluss der Input-Verteilungen auf den Modell-Output
ermitteln. Diese Grössen sind der Lebensmittelverzehr, chemisches Vorkommen, chemische Konzentration, Marktanteile, Markentreue und direkt damit im Zusammenhang stehende Lebensmittel. Ein zweites Ziel ist die Schaffung einer Verzehrsdatenbank für:
(1) Lebensmittelzusatzstoffe,
basierend auf markenbezogenen Lebensmittelkonsum und bezogen auf die Lebensmittelzusammensetzung,
(2) Pestizidrückstände, basierend auf Ernährungsduplikaten, und
(3) Nährstoffe, basierend auf Biomarkerstudien.
Zuletzt soll die Datenbank für eine Validierung des Wahrscheinlichkeitsmodells und der assoziierten Computercodes eingesetzt werden. Die Website http://www.tchpc.tcd.ie/projects/montecarlo/ bietet weitere Informationen zu Zielsetzungen und erwarteten Ergebnissen des Projekts.
Projekt Nr.: QLK1-1999-00155 (MONTECARLO)
Projektkoordinator:
Prof. Dr Michael Gibney
Institute of European Food Studies (IEFS)
Trinity College Dublin 2,
IRELAND
Tel.: +353-1-6709175,
fax: +353-1-6709176;
E-mail: iefs@iefs.ie
O. Univ. Prof. Dr. Werner
Pfannhauser
Institut für Lebensmittelchemie und -technologie
TU Graz
Petersgasse 12/2
A-8010 Graz
Tel.: 0316/873 6471
Fax: 0316/873 6971
e-mail: keg@pfannhauser.at
Internetz: http://www.pfannhauser.at