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FLAIR-FLOW 4 is supported by the European Commission within the 5th Framework Programme under the Quality of Life and Management of Living Resources, Key Action 1. It comprises a network that disseminates food research results to consumer groups, health professionals and the food industry in 24 European countries. |
FFE 599-03-CG 71
Das Vorhandensein eines
genetischen Risikos für Brustkrebs bedeutet nicht notwendiger-weise die
Entstehung einer Krebserkrankung. Europäische Forscher suchen nach Möglichkeiten,
dieses Risiko durch die Beeinflussung von Ernährungs- und Lebensstilfakto-ren
zu reduzieren. Im Rahmen einer Studie, an der Probanden mit genetisch bedingten
Brustkrebserkrankungen teilnehmen, sollen wichtige Erkenntnisse über
die Krebsentstehung gewonnen werden. Diese Ergebnisse könnten sowohl
zur Vorbeugung von genetisch bedingten Krebsgeschehen als auch von sporadisch
auftretenden Krebserkrankungen beitragen.
An der genannten Studie nehmen 5000 weibliche Patienten, die vor dem 40. Lebensjahr
an Brustkrebs erkrankt sind, teil. Es soll untersucht werden, ob die Probanden
eine genetische Prädisposition aufweisen oder nicht. Dies soll mittels
Gentests und durch Erfassung der Familiengeschichte geklärt werden. Weiters
soll auch die Interaktion zwischen genetischen und ernährungsbedingten
Einflussfaktoren ermittelt werden.
Obst und Gemüse, Vitamin E, Sojaprodukte und die Vermeidung des so genannten
"Apfel-Typs" beim Übergewicht können möglicherweise
eher vor genetisch bedingtem Brustkrebs schützen als vor sporadisch auftretenden
Brustkrebserkrankungen.
Auch das Vermeiden von Zigarettenkonsum wird zur Risikoreduktion immer empfohlen.
5 - 7 % aller Brustkrebserkrankungen sind genetisch bedingt und 50 % davon
werden durch spezifische Genmutationen verursacht. Derartige Mutationen bringen
ein hohes Risiko für Brust- und Eierstockkrebs bei Frauen und auch für
Brustkrebs bei jungen Männern mit sich. Jedoch zahlreiche Mutationen
führen zu gar keiner Krebsentwicklung oder habe erst im Alter eine Brustkrebserkrankung
zur Folge, da die Krebsentstehung neben der Genetik auch noch von anderen
Faktoren beeinflusst wird. Die Ernährung gilt als einer dieser möglichen
Einflussfaktoren.
Project Reference: QLK1-2000-00466
(C.O.S.)
Project contact: Dr Franco Berrino
Istituto Nazionale per lo Studio e la Cura dei Tumori
Unità di Epidemiologia
Via Venezian 1
20133 Milano, ITALY
Tel.: +390270601853; Fax: +390270638398
E-mail: berrino@istitutotumori.mi.it
O. Univ. Prof. Dr. Werner
Pfannhauser
Institut für Lebensmittelchemie und -technologie
TU Graz
Petersgasse 12/2
A-8010 Graz
Tel.: 0316/873 6471
Fax: 0316/873 6971
e-mail: keg@pfannhauser.at
Internetz: http://www.pfannhauser.at