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FLAIR-FLOW 4 is supported by the European Commission within the 5th Framework Programme under the Quality of Life and Management of Living Resources, Key Action 1. It comprises a network that disseminates food research results to consumer groups, health professionals and the food industry in 24 European countries. |
FFE 647-03-SME 89
Ein transportabler Instrumentenprototyp für die Milchanalyse wurde entwickelt. Er setzt sich aus einer Probennahmeeinheit, einem Mikroreaktor und einer optische Zelle zusammen. Die molekulare Erkennung des zu analysierenden Stoffes wird von MIPs (molekular geprägten Polymeren) realisiert. Die zu analysierenden Stoffe werden selektiv an die MIPs gebunden; die Erfassung der Stoffe basiert auf Fluoreszenz.
MIPs sind Polymere, die dargestellt werden, indem in hochvernetzten Polymeren Erkennungsstellen vorbestimmter Spezifität synthetisiert werden. Diese Erkennungsstellen werden durch Co-Polymerisation funktioneller Monomere in Gegenwart der Matrizenmoleküle oder Templates (hier z.B. das Antibiotikum) maßgeschneidert. Nach der Polymerisation wird die Matrize aus dem Polymer herausgelöst und im Polymer bleibt ein Abdruck zurück, der dem Zielmolekül im Hinblick auf die Struktur und Funktionalität entspricht. Das Polymer ist anschließend in der Lage, das Zielmolekül selektiv zu binden. Diese Art von Sensormaterial wird auch als "künstliche Antikörper" bezeichnet.
Die Teilnehmer dieses
von der EU finanzierten Projektes erreichten nicht die Genauigkeit und die
Erfassungsgrenze, die sie sich zum Ziel gesetzt hatten. Nach geringfügigen
Korrekturen und Optimierung soll jedoch die Leistungsfähigkeit dieser
wichtigen Methode stark verbessert werden. Diese Analysenmethode wird sowohl
für die Erzeuger als auch für den Verbraucher Vorteile bringen,
da dadurch die Lebensmittelsicherheit verbessert wird.
Ein Bericht über die Entwicklung von neuen Sensoren zur Erfassung von
Lebensmittelqualität und -sicherheit wurde von dem Projekt "FLAIR-FLOW4"
herausgegeben. In diesem Bericht, der über die Internetseite http://www.flair-flow.com/industry-docs/sme-syn4.zip
geladen werden kann, wird die MIP-Methode und deren Anwendung sowie auch weitere
Technologien vorgestellt.
Projektnr.: QLK1-1999-00902
(CREAM)
http://www-samlab.unine.ch/Activities/Activity.htm
Projektleiter: Dr. Maria Kempe
Lunds University
Department of Cell and Molecular Biology
Biomedical Center, B12
Lund University
SE-221 84 Lund, SWEDEN
Tel: +46 46 2220857; Fax: +46 46 2221410
E-mail: Maria.Kempe@medkem.lu.se.
O. Univ. Prof. Dr. Werner
Pfannhauser
Institut für Lebensmittelchemie und -technologie
TU Graz
Petersgasse 12/2
A-8010 Graz
Tel.: 0316/873 6471
Fax: 0316/873 6971
e-mail: keg@pfannhauser.at
Internetz: http://www.pfannhauser.at