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FLAIR-FLOW 4 is supported by the European Commission within the 5th Framework Programme under the Quality of Life and Management of Living Resources, Key Action 1. It comprises a network that disseminates food research results to consumer groups, health professionals and the food industry in 24 European countries. |
FFE 661-03-CG 91
Das Interesse an Lightprodukten
und zuckerfreien Produkte ist steigend, da das Konsumentenbewußtsein
im Hinblick auf den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit zunimmt.
Einige Leute behaupten jedoch den Unterschied zwischen beispielsweise der
Lightvariante eines Softdrinks mit Süßstoffen und dem traditionell
mit Zucker gesüßten Produkt zu erkennen.
Der süße Geschmack ist für zahlreiche Produktgruppen wie beispielsweise
Softdrinks, Süßwaren, Eiscremen usw. charakteristisch. Produkte,
die künstliche Süßstoffe enthalten, müssen sensorisch
dem Süßgeschmack der Saccharose gleich kommen, um vom Konsumenten
akzeptiert zu werden. Die derzeit in Lebensmitteln und Getränken eingesetzten
Süßstoffe weisen häufig eine metallische oder bittere Note
auf, die einen unerwünschten Nachgeschmack verursacht.
Der Einsatz von Süßstoffen gilt allerdings als effiziente Methode
zur Reduktion des Energiegehaltes von Lebensmitteln und könnte somit
zur Prävention von Adipositas, die sich zu einem zunehmenden Problem
in den Industrieländern entwickelt, beitragen.
Das Eu-geförderte
konzentrierte Aktionsprogramm "TOSTQ" befasst sich mit der Verbesserung
der sensorischen Qualität von Süßungsmitteln in Lebensmitteln
und Getränken. Im Rahmen dieses Projektes wurde die Konsumentenakzeptanz
von regulär gesüßten Produkten und von Lightvarianten, die
Süßungsmittel enthalten, getestet. Vier verschiedene Softdrinks
wurden getestet: jeweils eine regulär gesüßte und eine Lightvariante
eines Orangen-Softdrinks und eines Colagetränks. Bei den Orangensoftdrinks
konnte keine signifikante Präferenz für die reguläre Variante
gegenüber der Lightvariante gezeigt werden. Bei den Colagetränken
hingegen wurde die reguläre Variante von den Konsumenten bevorzugt.
Im Rahmen des genannten Projektes wurde der Effekt von Trinatriumphosphat
auf einige künstliche Süßstoffe untersucht. Sensorische Tests
ergaben, dass der Zusatz dieses Salzes zu Light-Softdrinks die Intensität
der Süßstoffe reduziert und dadurch das Produkt von den Konsumenten
als erfrischender eingestuft wurde. Weiters konnte der teilweise durch künstliche
Süßstoffe entstehende unerwünschte Nachgeschmack verringert
werden.
Weitere Ergebnisse dieses Projektes finden Sie auf der Projekt-Website.
Project Reference: FAIR-98-4040
(TOSTQ)
http://www.fst.rdg.ac.uk./people/pparke/tostq.htm
Project coordinator: Prof. Gordon G. Birch
Department of Food Science & Technology
School of Food Biosciences
The University of Reading
PO Box 226, Whiteknights
Reading, Berkshire, RG6 6AP, UK
Tel.: + 44 118 378 8705
E-mail: g.g.birch@reading.ac.uk
O. Univ. Prof. Dr. Werner
Pfannhauser
Institut für Lebensmittelchemie und -technologie
TU Graz
Petersgasse 12/2
A-8010 Graz
Tel.: 0316/873 6471
Fax: 0316/873 6971
e-mail: keg@pfannhauser.at
Internetz: http://www.pfannhauser.at